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Rezension zu » Wie die Stille vor dem Fall - Erstes Buch «

Wie ich auf das E-Book aufmerksam wurde:

Als großer Brittainy C. Cherry Fan habe ich natürlich ihre Neuerscheinungen immer im Blick. Als man ihr neustes E-Book bei der Netgalley als Rezensionsexemplar anfragen konnte, tat ich das natürlich sofort. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nochmal für das Rezensionsexemplar. 

Handlungsüberblick:

Achtung: Das Buch ist der zweite Band der Chances-Reihe!

Ist es möglich, dass aus einer Highschool-Feindschaft Liebe wird? Shay und Landon lassen sich auf eine Wetter ein. Wer sich als erster in den anderen verliebt, verliert. Beide sind fest davon überzeugt, die Wette zu gewinnen, aber schon bald bahnen sich Gefühle an, die keiner von Beiden vorhergesehen hat. Sie fühlen sich beieinander zu Hause und beginnen von einer gemeinsamen Zukunft zu träumen. Doch Shay und Landon sind wie Schatten und Licht. Und bevor sich sein Schatten, genährt durch seine Depressionen, so weit verdunkelt, dass er ihr Licht verschlingt, stößt Landon Shay lieber hinfort... 

Mein E-Book-Eindruck:

Das Cover passt hervorragend zu dem ersten Band der Chances-Reihe. Man sieht sofort, dass die Bücher zusammengehören. Das gefällt mir sehr gut!

Mein Leseeindruck:

Ich habe mich unheimlich über Shay gefreut. Ihre Interessen sind meinen sehr ähnlich, daher konnte ich mich gut in ihr wiederfinden und war sehr gespannt, ihren beruflichen Weg weiterzuverfolgen. Sie schreibt unheimlich gerne und möchte später Drehbuchautorin werden. Aber auch Landon hat Pläne für seine berufliche Zukunft, die dem Buch einen zusätzlichen Spannungsbogen geben. 

Das Buch ist sehr vielschichtig und verflechtet viele wichtige Themen miteinander, die in unserer Gesellschaft viel zu oft verschwiegen werden. So zum Beispiel die Themen Drogen, selbstverletzendes Verhalten und Depressionen. 

Insgesamt besteht das Buch aus vielen losen Fäden, die nach und nach miteinander verknüpft werden. Nachdem ich schon einige Bücher von Brittainy C. Cherry gelesen habe, waren manche Handlungselemente und ihre Verknüpfungen allerdings etwas vorhersehbar. Das hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, mich ausgesprochen wohl in der Geschichte zu fühlen. Zudem hat es mich gefreut, Eleanor und Greyson aus dem ersten Band wiederzusehen und noch ein Bisschen mehr über sie zu erfahren. Es fühlte sich ein Bisschen so an wie nach Hause kommen. 

Tatsächlich hätte ich nicht erwartet, dass ich am Ende des Buches sagen würde, dass ich nicht unbedingt einen zweiten Teil brauche, da ich die Wörter von Brittainy C. Cherry unheimlich gern in mich aufsauge, aber das Ende des ersten Teils hätte für mich auch das wirkliche Ende sein können. In meinen Augen war es perfekt. Natürlich hatte ich schon ein paar Ideen, wie die Handlung vielleicht im zweiten Teil weitergehen könnte, aber das Verlangen weiterzulesen war nicht so groß wie erwartet. Das fand ich etwas schade. 

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry begeistert mich nach wie vor. Er ist so bittersüß und von Poesie durchströmt, wie wir es von ihr kennen. 

Auch dieses Buch ist wieder auch zwei Perspektiven geschrieben, die sich gegenseitig ergänzen, sodass man sowohl die Selbst- als auch die Fremdwahrnehmung von Landon und Shay kennt und sich von beiden Charakteren ein eigenes Bild machen kann. Außerdem sorgt der Wechsel der Erzählperspektiven für zusätzliche Spannung. 

Meine Lieblingsstelle:

Wieder Erwarten war in diesem Buch nicht eine hoch romantische Szene meine liebste Szene, sondern eine, die mich minutenlang albern kichern ließ:

"Ja...ja...und den Kopf...reib den Kopf..." Er seufzte und genoss offensichtlich jede Sekunde. 
Seltsam, aber okay.
Ich zog eine Augenbrauche hoch, und auch wenn ich es nicht ganz verstand, tat ich, worum er mich gebeten hatte. Mit der freien Hand begann ich, seinen Kopf zu massieren und meine Finger in seinen Haaren zu vergraben, während ich mit der anderen unten weitermachte. 
Plötzlich fing Landon laut an zu lachen. Ich setzte mich irritiert auf meine Fersen zurück. "Nicht meinen richtigen Kopf, Shay. Den da unten. Die Spitze von meinem Schwanz." 
Oh.
Wie peinlich. 

Mein Abschlussfazit:

» Wie die Stille vor dem Fall - Erstes Buch « hat mich sehr berührt und mit einem perfekten Ende aufgewartet, das meiner Meinung nach keine Fortsetzung erfordert hätte. 



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