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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Da mir die "Berühre mich. Nicht"-Reihe von Laura Kneidl so viel bedeutet und mir "Die Krone der Dunkelheit" so gut gefallen hat, behalte ich immer ihre Neuerscheinungen im Auge. Als ich auf der Lesejury die Leserunde zu »The Darlington - Henry und Kate« entdeckte, wollte ich unbedingt dabei sein. Vielen Dank, dass ich gemeinsam mit euch lesen durfte!

Handlungsüberblick:

»The Darlington - Henry und Kate« erzählt die Liebesgeschichte von einer Obdachlosen und einem Luxus-Hotelier in London, der versucht, das Image seines Hotels, das durch einen Skandal in Verruf geraten ist, zu retten. Sie lernen sich kennen, als Kate Henry bestielt und trotzdem lädt er sie in sein Hotel ein, damit sie eine Gewitternacht nicht draußen verbringen muss. Schon bald entwickeln die beiden ungeahnte Gefühle. Werden diese über ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten hinausreichen?

Mein Bucheindruck:

Da ich bei der Lesejury-Leserunde teilgenommen habe, habe ich das Manuskript und nicht das fertige Buch gelesen. Trotzdem gefielen mir das Cover, das sehr gut zu dem Setting des Buches passt, und vor allem das Innen-Design mit den Textschnipseln am Anfang der Kapitel und die zwischendrin eingefügten Zeitungs- und Blogartikel mit weißen Buchstaben auf schwarzen Seiten. Durch sie wirkt die Geschichte sehr greifbar! ✏

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist wie auch in ihren bisherigen Büchern sehr flüssig. Die Handlung wird abwechselnd aus Kates und Henrys Sicht erzählt, wodurch Spannung kreiert und Einfühlen in beide Figuren ermöglicht wird.  

Mein Leseeindruck: 

Mein Leseeindruck änderte sich während des Lesens leider radikal. Vom Anfang bis zu zwei Dritteln des Buches war ich begeistert. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett abgetaucht. Laura Kneidl versteht es, ihre Leser:innen in ihre Erzählwelt zu ziehen. Ich liebte das Setting, die Pretty Woman Vibes, die Dynamik zwischen Kate und Henry und fand den Kontrast ihrer beiden Welten so spannend! Die taffe Kate, die sich trotz ihres Lebens auf der Straße und ihrer Vergangenheit ihr Gewissen bewahrt hat,  und den trotz seines gesellschaftlichen Ansehens sehr bodenständigen, empathischen und herzensguten Henry konnte ich nur ins Herz schließen.

Doch im weiteren Verlauf des Buches schwand meine anfängliche Begeisterung sowohl für das Setting als auch das Paar. In meinen Augen hätte man sehr viel mehr aus dem Setting machen können. Im »The Darlington« hätte ich ungewöhnlichere Orte erwartet. Durch den Luxus des Hotels und seine Bereitschaft, auf Kund:innen-Wünsche einzugehen, dachte ich, dass es dort vielleicht geheimere Räume geben würde. Vielleicht eine zu irgendetwas anderem umfunktionierte Besenkammer oder eine Saunalandschaft mit Whirlpool. 

[ACHTUNG: SPOILER!]

Die Beziehung zwischen Henry und Kate fand ich anfangs total gesund und wunderschön unkompliziert. Ich erinnere mich, wie ich jedes Mal hätte ausrasten können, wenn die Öffentlichkeit oder Henrys Familie versuchte, es ihnen schwer zu machen, aber niemals wegen ihnen. Für mich war es total heilsam, mal von einer Beziehung zu lesen, in der das Drama nur von außen und nicht von innen kommt. Doch leider ändert sich das im letzten Drittel des Buches und ich war nur noch schockiert darüber, wie oberflächlich und naiv das Thema Sucht behandelt wurde und was für ein Bild jungen Frauen darin von Sucht vermittelt wird. Eine Suchttherapie, die man für jemand anderen macht und nicht für sich selbst, kann nicht wirksam sein. Diese Erfahrung musste ich leider mit meinem Exfreund machen. Am Ende unser Beziehung wurde er rückfällig und schrie mir ins Gesicht, dass er die Therapie eh nie wollte und sie nur für mich gemacht hätte und er nun endlich wieder konsumieren könne und er schon viel eher mit mir Schluss machen hätte sollen. Die Vorstellung, dass jungen Frauen durch das Buch vermittelt werden könnte, dass sich ein Mann für sie ändern könnte und sie auf die größten drogenabhängigen Arschlöcher hereinfallen, finde ich ganz schrecklich. Abgesehen davon, dass das Buch mögliche Rückfälle, Schwierigkeiten im Alltag und die Angst der Partner:in vor Rückfällen, die einfach sehr belastend ist, unter den Teppich kehrt, finde ich schlimm. Sucht ist ein Thema, das einen auch nach einem Entzug ein Leben lang begleitet und nicht irgendwann einfach verschwindet. Natürlich ist die im Buch vorkommende Droge vergleichsweise harmlos, aber für mich wäre es ein absolutes No-Go und ich hätte erwartet, dass es das für Kate durch ihre Erfahrungen auch bleibt, vor allem, nachdem Henry offen gesagt hat, dass er die Therapie für sie macht. In mir schrillten bei dem Satz alle Alarmglocken und ich muss sagen, dass ich mich von dem Buch getriggert fühlte. Das hätte ich nie erwartet, weil ich Laura Kneidl bei ähnlich schweren Themen als eine sehr einfühlsame Autorin kennengelernt habe.  

In diesem Zusammenhang bin ich einfach nur enttäuscht von dem Buch, obwohl ich die beiden ersten Leseabschnitte und die Beziehung von Henry und Kate zunächst sehr mochte. So harmonisch hätte es in meinen Augen weitergehen sollen. Ich habe mir so sehr ein anderes Ende gewünscht. 😢

Trotz allem besitzt »The Darlington - Henry und Kate« einen heftigen Cliffhanger, bei dem man gar nicht anders kann, als Band zwei zu lesen!

Mein Abschlussfazit:

»The Darlington - Henry und Kate« ist leider das erste Buch von Laura Kneidl, das ich nicht vorbehaltlos weiterempfehlen kann, da es in meinen Augen eine problematische Sicht auf Such vermittelt. 🥲


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Wie ich auf das E-Book auf merksam wurde:

Natürlich bin ich auf das E-Book aufmerksam geworden, weil ich die Vorgängerbände der Reihe gelesen habe und seit dem riesigen Cliff-Hanger in Band 3 sehnsüchtig auf die Fortsetzung wartete.

Handlungsüberblick:

»Zerbrich uns. Nicht.« ist der vierte Band der Nicht-Reihe, kann aber unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. 

Nach fünf Jahren war Gavin zurück in Aprils Leben und alles schien endlich perfekt, bis zu seinem ungeheuerlichen Geständnis. Seitdem versinkt April erneut im Liebeskummer. Sie will nichts lieber, als Gavin ein für alle Mal zu vergessen. Allerdings müssen beide für ein Uni-Projekt zusammenarbeiten und Gavin lässt Aprils verräterisches Herz immer noch viel zu schnell schlagen. Nur wie kann es ihr gelingen, ihm zu verzeihen und Vertrauen in ihn zurückzugewinnen? 

Mein E-Book-Eindruck:

Das Cover passt zu den Vorgängerbänden und macht deutlich, dass »Zerbrich uns. Nicht.«  Teil einer Reihe ist. Allerdings ist mir die Farbe des Covers etwas zu ähnlich zu dem ersten Band. Eine andere Farbe hätte mir etwas besser gefallen.

Mein Leseeindruck:

Nach dem riesigen Cliffhanger vom dritten Band, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte von April und Gavin weitergehen würde. Auch, wenn mir klar war, dass das Happy End nicht schon im ersten Kapitel auf mich warten würde, erhoffte ich mir Wohlfühlmente, die mich mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes aussöhnen würden. Das Buch ging allerdings so dramatisch weiter, wie Band drei aufgehört hat und "Zerbrich uns. nicht" ist dabei bis kurz vor dem Ende im wahrsten Sinne des Wortes stets Programm. Während der Lektüre hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, April und Gavin könnten jederzeit zerbrechen. Das Buch ist wirklich alles andere als ein seichter Wohlfühlband. Ich habe die Lektüre eher als etwas deprimierend erlebt, da beide Hauptfiguren ein ziemlich großes Päckchen zu tragen haben. Durch die ernsten Themen kam ich auch etwas langsamer beim Lesen voran (auf der letzten Seite des Buches finden sich die Triggerwarnungen, die eine Übersicht über die Themen geben). Ich musste öfter pausieren, um Kraft für die folgenden Seiten zu schöpfen und hätte mir mehr Wohlfühlmomente gewünscht. Im Epilog wird das Buch dann etwas optimistischer und kann dadurch bestimmt einigen Leser:innen die Hoffnung geben, trotz eigener Problemen Liebe zu finden.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist wie immer flüssig, jedoch wird anders als Band 3 nicht nur aus Aprils Sicht erzählt, sondern abwechselnd von April und Gavin aus der Ich-Perspektive berichtet. Dadurch entsteht in diesem Band mehr Raum für Gavin und seine Geschichte. Es gibt sogar eine Rückblende aus seiner Sicht. Durch diese Erzählweise wird Gavin gleichzeitig greifbarer, erscheint aber auch weniger geheimnisvoll als in Band 3, wodurch das Buch im Vergleich zum Vorgängerband etwas an Spannung einbüßt. Und natürlich werden dadurch auch mehr schwere Themen angesprochen  

Mein Abschlussfazit:

»Zerbrich uns. Nicht.« ist leider der Band der Nicht-Reihe, den ich am wenigsten ins Herz geschlossen habe.


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Wie ich auf das E-Book aufmerksam wurde:

Ich liebe die ersten zwei Bände der Nicht-Reihe von Laura Kneidl und konnte mein Glück gar nicht fassen, dass sie wider Erwarten doch noch fortgesetzt wurde. Sobald ich das E-Book bei der Netgalley entdeckt hatte, musste ich es natürlich anfragen. Ich habe mich rieisg darüber gefreut, es lesen und rezensieren zu dürfen.

Handlungsüberblick:

»Vergiss uns. Nicht.«  ist der dritte Band der Nicht-Reihe, kann aber unabhängig von Band eins und zwei gelesen werden. 

April will sich endlich neu verlieben, aber so ganz ist sie immer noch nicht über Gavin hinweg, der vor fünf Jahren aus ihrem Leben verschwand, bevor aus ihnen mehr werden konnte, und immer noch der beste Freund ihres Bruders ist. Trotz ihrer Wut und ihrem Schmerz über sein Verhalten ist April bereit, für ihn da zu sein, als sie an einem Abend am Lake Tahoe bemerkt, dass Gavin Hilfe braucht.  

Mein E-Book-Eindruck:

Ich liebe die Cover der ersten beiden Bände und finde es super, dass das Design so beibehalten wurde. Auf diese Weise erkennt man sofort, dass die drei Bücher zusammengehören. Auch wenn mir Rosa und Mint besser gefallen als Lila, weil es meine Lieblingsfarben sind, so ist das lilane Cover trotzdem super schön!

Mein Leseeindruck:

Ich lese am liebsten Bücher, in denen die Protagonistinnen ähnliche Interessen haben wie ich. Laura Kneidl gelang es, dass ich mich in April einfühlen konnte, auch wenn wir rein gar keine Gemeinsamkeiten haben. Das hat mich wirklich stark beeindruckt, auch wenn Sage und Luca mein Lieblingspärchen des Nicht-Universums bleiben werden.

Dieses Buch wollte ich ganz bewusst lesen, um die Freude so richtig zu genießen, wieder nach Nevada an den Campus von Sage und Luca zurückzukehren. Neben diesem Pärchen hatte sich nämlich auch das Setting tief in mein Herz gegraben.  Eine Zeit lang konnte ich genüsslich in Wiedersehensfreude schwelgen, bis die Spannung stieg und die Seiten doch viel schneller flogen, als ich es mir wünschte. Viel zu schnell war die Geschichte vorbei und das auch noch mit dem fiesesten Cliff-Hanger seit Ewigkeiten. Hilfe! Meine beste Freundin und ich waren uns einig: Das Ende grenzte schon an seelische Grausamkeit! Wir zählen die Tage, bis zum Erscheinungstermin vom vierten Band. Das kann so auf keinen Fall stehen bleiben!

Mein Eindruch vom Schreibstil:

Die Geschichte von April und Gavin wird aus der Ich-Perspektive von April erzählt, weswegen die Gedanken und Gefühle von Gavin nicht direkt einsehbar sind, wodurch Spannung entsteht. Gavin hütet nämlich so einige Geheimnisse, die es im Laufe der Geschichte zu ergründen gilt. Als Leserin lernt man Gavin und seine Geheimnisse somit im selben Tempo wie April (wieder neu) kennen. Dieser Gleichklang hat mir sehr gut gefallen.

Auch gibt es ein paar lückenhafte Rückblenden, die für zusätzliche Spannung sorgen.

Spannend fand ich an dem Schreibstil außerdem, dass sich bei mir der Blick auf Luca durch die Beschreibungen durch seine Schwester etwas verschoben. Er büßte etwas an Perfektion ein, was ihn aber gleichzeitig menschlich wirken ließ. Und genau das macht für mich eine gute Erzählerin aus. Dass sie jeder Figur neben ihrer eigenen Stimme und auch eigene Sichtweisen mitgibt. Mich hat es gefreut, Luca wiederzutreffen und durch Aprils Blick noch andere Facetten an ihm zu entdecken.

Mein Abschlussfazit:

Kein Cliffhanger für schwache Herzen!


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Beim Messe-Samstag hatte ich Begleitung von Photography_madebykevin, der den Tag für mich in wunderschönen Bildern eingefangen hat. Nachdem wir unsere Jacken bei der Presse-Gerderobe abgegeben hatten, ging es auch schon los. Auf meiner Must-See-Liste standen zwei Programm-Punkte: Das Interview mit Laura Kneidl um 13 Uhr im Forum autoren@leipzig und die Talkrunde mit Stella Tack und Amelia Caden mit dem Titel "Read dirty to me" um 15:00 bei der LitLove on tour. Stella Tack hatte ich bisher noch nicht live gesehen und war sehr gespannt darauf, sie zu erleben. Laura Kneidl hatte ich schon mehrmals getroffen, weswegen ich neugieriger auf ihre Erzählungen als auf ihre Persönlichkeit war. 

INTERVIEW MIT LAURA KNEIDL

Lauras Erfolgsgeheimnis

Im Interview erzählte Laura Kneidl zunächst, wie sie es von Impress, dem digitalen Label des Carsten Verlags, ins Print-Programm geschafft hat und ihr der richtige Durchbruch mit "Berühre mich. Nicht." gelungen ist. Auf die Frage, warum sie so großen Erfolg damit gehabt hätte, antwortete sie, dass es eine Mischung aus Glück und Timing gewesen sei. New Adult hätte damals in Deutschland noch in den Kinderschuhen gesteckt. Wenn es etwas in der Richtung gab, dann aus dem englischsprachigen Raum. Laura Kneidl hätte das Genre selbst geliebt und alles davon verschlungen. Ihrer Meinung nach, traf sie mit ihrem Buch einfach den Zeitgeist. Ihr Cover und der Klappentext hätten großen Anklang gefunden. Die Leser*innen wären offen und gieirg nach solchen Geschichten gewesen. 

Lauras Verständnis von New Adult

Im Anschluss erzählte Laura Kneidl mehr über ihre Auffassung des Genres New Adult, das sich ihrer Meinung nach immer wieder neu erfindet und alles sein kann. 2019 wäre es hauptsächlich um die College-Zeit in Verbindung mit einer Liebesgeschichte gegangen und die Nicht-Reihe entspräche dem noch immer, weil die Reihe alt sei, aber heute sei New Adult so viel mehr. Eine Liebesgeschichte stünde zwar weiterhin im Vordergrund, aber auch Themen wie Existenzängste oder Mental Health würden nun in dem Genre verhandelt.


Der Handlungsschauplatz

Zu Nevada hätte Laura Kneidl überhaupt keine Verbindung. 2016 hätte es ausschließlich englische Übersetzungen, die an Colleges spielten, gegeben. Da sie ihr Buch 2015 schrieb und es 2016 einem Verlag anbot, lag Nevada als Handlungschauplatz nahe. Inzwischen bestünde die Nachfrage nach anderen Settings und man könne sogar Städte erfinden. Die Beschreibung von Nevada scheint Laura Kneidl, auch wenn sie nie dort war, gut gelungen zu sein. Eine Leserin, die zwei Jahre lang am Lake Tahoe gewohnt hat, hätte ihr auf einer Lesereise gesagt, sie hätte die Gegend wunderbar beschrieben. Allerdings würden hin und wieder Leser:innen in Rezensionen bemängeln, dass es die im Buch vorkommenden Stege in Wirklichkeit nicht gäbe. Um ihre Handlungsorte möglichst genau beschreiben zu können, recherchiert Laura Kneidl das Wetter aus der Vergangenheit für den jeweiligen Ort. Bei der Recherche ist sie auch für KI offen, sie fände spannend, mit den Möglichkeiten mitzugehen, als sich ihnen zu verwehren. 

Die Titelwahl

Laura Kneidl verriet, dass im ursprünglichen Titel von "Berühre mich. Nicht." das "nicht" durchgestrichen gewesen war - angelehnt an die Shatter me Reihe von Tahereh Mafi. Dieser Titel sei allerdings nicht gut zu listen gewesen. Daher habe der Verlag gemeinsam mit Laura Kneidl überlegt, wie man das anders umsetzen könnte. 

Zurückkommen nach Nevada

Auf die Frage, wie sie das Zurückkommen nach Nevada beim Schreiben von "Vergiss uns. Nicht." empfunden habe, antwortete Laura Kneidl, die Geschichte hätte die Leser:innen und sie nie ganz losgelassen. Sie sei immer wieder nach Sage und Luca gefragt worden und auch nach den Nabencharakteren. Sie habe das Setting nicht verlassen, weswegen es einfach gewesen sei, zurückzukehren. Weil sie immer darüber geredet hätte, habe sie immer gewusst, dass sie es schreiben wollte. Die Geschichte von April und Gawin habe sie als ein seichtes Zurückkommen empfunden, weil sie nie ganz weggewesen sei. 

Separate Bücher?

Laura Kneidl gestand, dass sie beide Doppel-Bände als separate Bücher sähe, weil sie sie nicht in einem Rutsch geschrieben hätte.
Man könne die Bücher ihrer Meinung nach genauso gut in umgedrehter Reihenfolge lesen, denn auch wenn die Leser:innen im dritten Band wissen, dass Sage und Luca zusammenkamen, wissen sie nicht, wie sie ihre Probleme überwunden haben. Im New Adult sei der Weg das Ziel. 

Trigger-Warnung am Ende des ersten Bandes

Die Trigger-Warnung stehe am Ende des Buches, damit die Leser:innen die Entscheidung selbst treffen können, ob sie diese lesen möchten oder nicht. Es gäbe auch Menschen, die sich bewusst dem Schmerz aussetzen wollen. Außerdem seien Depressionen auch nicht immer gleich, daher verrät die Trigger-Warnung nicht viel über die Handlung. Vielen Leser:innen habe es Kraft gegeben, dass Sage genauso denkt, wie sie denken.

Die Gesichter von Sage und Luca

Auf die zeichnerische Umsetzung der Protagonist:innen auf den Charakter-Karten habe es fast nur positives Feedback gegeben, außer "Waaaas? Luca hat blonde Haare?". Laura Kneidl bezeichnet sich selbst als Fan von Illustrationen und findet, dass die Zeichnerin Gabriella Bujdosó Sage und Luca ganz toll getroffen hat. Inzwischen besäßen die Charakter-Karten Sammelwert. Laura Kneidl habe früher Mangas und Graphic Novels gelesen und wollte gerne eine Graphic Novel zu ihren Büchern. Ihr Agent habe sich schon auf einen schweren Kampf mit dem LYX-Verlag eingestellt, doch am Ende sei alles ganz einfach gewesen. Der Verlag wollte ein erstes Graphic Novel Programm herausbringen und hatte noch einen Platz frei. 

Zusammenarbeit für die Graphic Novel

Die Entscheidung für Gabriella Bujdosó sei schnell getroffen gewesen, da sie mitten aus der Zielgruppe käme und erzählerisches Talent besäße. Bei der Arbeit an der Graphic Novel sei Laura Kneidl gemeinsam mit ihrer Lektorin das Manuskript durchgegangen. Dabei hätten sie die wichtigen Dialoge markiert, für die sie Bilder brauchen würden. Laura Kneidl hätte markiert und Gabriella hätte einfach gemacht - alleine anhand der Markierungen. Nur bei den Dialogen hätten ein paar Stellschrauben gedreht werden müssen. 

TALKRUNDE "Read dirty to me"

Die Talkrunde "Read dirty to me" mit Stella Tack und Amelia Caden  war urkomisch. Ich liebe Stellas Humor. Die beiden Autorinnen sprachen erst über Sexszenen in ihren Büchern und dann musste das Publikum raten, welche Geständnisse zu welcher Autorin gehörten. Ich hab mich total gefreut, dass sich Stelle Tack im Anschluss noch kurz die Zeit genommen hat, ein Foto mit mir zu machen, obwohl sie schnell zu einem Termin musste. Dabei sagte sie mir, dass Kevin und ich ihr im Publikum aufgefallen sind und sie es toll fand, dass wir so dabei waren und gelacht haben. Sie ist so eine sympathische, sonnige Person!
Den Inhalt der Talkrunde gebe ich jetzt nicht im Detail wieder. Ihr könnt sie unter diesem Link nachschauen. Das Video bringt auch viel mehr der Persönlichkeit von Stella Tack rüber, als es ein Text je könnte!


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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Da ich den ersten Band gelesen habe, der mich völlig geflashed hat und dessen Cliff-Hanger es mir einfach unmöglich machte, die Serie nicht weiter zu lesen, konnte ich den Erscheinungstermin vom zweiten Band der Krone der Dunkelheit kaum abwarten. Über Lovelybooks.de durfte ich an einer Leserunde teilnehmen und habe vorher noch einmal den ersten Teil rereadet. 

Handlungsüberblick:


Die Handlung knüpft an den ersten Teil der Krone der Dunkelheit an. Man sollte vorher unbedingt den ersten Teil gelesen haben, um den verschiedenen Handlungssträngen folgen zu können. Mir hat es sehr geholfen, direkt vorher nochmal den ersten Teil zu lesen.

Mein Bucheindruck:


Die beiden bisher erschienenen Bände passen optisch ganz wunderbar zusammen. Durch die goldene Farbe des Sandes, liebe ich das Cover noch mehr als das Cover des ersten Bandes. 


Mein Leseeindruck:


Da ich extra vor Beginn der Leserunde den ersten Band noch einmal gelesen habe, habe ich super leicht in die Handlung gefunden. Ich würde ein Reread auf jeden Fall empfehlen, denn bei den vielen offenen Handlungssträngen hätte ich sonst vielleicht nicht so leicht den Anschluss gefunden.

Im Verlauf der Handlung gibt wieder genau so viel zum Miträtseln wie beim ersten Band, sodass mich die Geschichte sofort wieder völlig in ihren Bann gezogen hat. Ich schwankte immer zwischen den zwei Extremen: Besonders langsam zu lesen, um das Lesevergügen auszukosten und besonders schnell zu lesen, um die Geheimnisse möglichst schnell zu entschlüsseln. Schlussendlich konnte ich mich nicht zurückhalten und habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen inhaliert! :D

Der zweite Band war genau so großartig wie der erste. Die Geschichte blieb von der ersten bis zur letzten Seite super spannend und es gab (und gibt) immer noch so viele lose Fäden und mal ehrlich: Was für ein Cliff-Hanger!!!! Der kann einen doch nur zum Weiterlesen verleiten!!!! Außerdem habe ich so viele Figuren unheimlich ins Herz geschlossen und freue mich schon, ihre Geschichten durch Band drei und vier weiter zu verfolgen! Ich freue mich meeeeeega auf den dritten Band und ich weiß auch gar nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll!

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Ich liebe den Schreibstil von Laura Kneidl, der die Charaktere und die gesamte Welt der Krone der Dunkelheit so greifbar werden lässt. Ihr Schreibstil ist wie ein Sog, der einen immer tiefer in die buchige Welt hineinzieht!

Auch im zweiten Band wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Im Vergleich zum ersten Band kommen sogar noch Perspektiven dazu, sodass man das Gefühl hat, immer tiefer in die Welt der Krone der Dunkelheit einzutauchen.
Die Perspektivwechsel halten die Spannung das ganze Buch hindurch aufrecht. Außerdem erlangt man als Leser durch die Perspektivwechsel ein tieferes Verständnis über die phatasievolle Welt und deren Bewohner. Die gesamte Lektüre hindurch standen mir die Figuren lebhaft vor Augen, sodass es schwer war, von ihnen Abschied zu nehmen. Das hat mir gut gefallen.

Mein Abschlussfazit: 

Eine absolute Leseempfehlung! LEST DIESE WUNDERBARE REIHE!!!

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Bei mir sind neue Bücher eingezogen! Ich freue mich über jedes Einzelne und kann mich immer noch nicht dafür entscheiden, welches mit ins Flugzeug nach Paris kommen soll. 

Wollt ihr mir mit der Entscheidung helfen? Dann schreibt gern euren Favoriten in die Kommentare! :)

Einziehen durften:

  • "Animants Welt - Ein Buch über Staubchronik" von Lin Rina
  • "Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern" von Laura Kneidl
  • "Losing it - Alles nicht so einfach" von Cora Carmack


Und welche Bücher sind bei euch im September eingezogen?

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Wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin:

Auf das Buch wurde ich bereits bei der Verlagsvorschau des LYX-Verlags auf der Loveletter Convention 2018 aufmerksam. Bereits die beiden Young-Adult Bücher "Berühre mich. Nicht." "Verliere mich. Nicht." von Laura Kneidl haben mich sehr begeistert, also war ich natürlich auch auf ihr neues Buch sehr gespannt.
Als ich dann vom LYX-Verlag das Rezensionsexemplar zugeschickt bekam, war ich hin und weg. Es war sogar ein Lesezeichen und ein signierter Artprint dabei! Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an den LYX-Verlag! 


Handlungsüberblick:

Micah beginnt ihr Studium und kann es kaum glauben, als sie feststellt, dass Julian ihr neuer Nachbar ist. Der Julian, der wegen ihr seinen Job verloren hat. Micah hat seitdem große Schuldgefühle und möchte sich bei ihm entschuldigen. Doch Julian bleibt reserviert und gibt ihr keine Gelegenheit, ihm zu sagen, wie leid es ihr tut. Micah ist allerdings auch fasziniert von Julians mysteriöser Art und möchte ihn näher kennen lernen. Wird sie hinter das Geheimnis kommen, warum er nicht nur sie, sondern auch alle anderen Menschen auf Abstand hält? Und vor allem: Wird sie es schaffen, eine Beziehung zu ihm aufzubauen?

Mein Bucheindruck:

Das Buchcover kann auf den ersten Blick schon viel vom Inhalt verraten. Allein die zweifarbige Covergestaltung (Rosa und Hellblau) und der Titel "Someone New", haben in mir schon vor dem Lesen eine Ahnung wachsen lassen, um welches Thema es in dem Buch gehen könnte. 



Mein Leseeindruck:


Leider war bei mir die Spannung raus, da ich bereits am Anfang wusste, welches Geheimnis Julian hat. Die Andeutungen waren für mich zu leicht zu enträtseln, da ich einige Personen kenne, die das selbe durchgemacht haben, wie Julian. Teilweise hat mich dadurch die Naivität von Micah genervt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es so lange dauern würde, hinter solch ein offensichtliches Geheimnis zu kommen.
Insgesamt erschienen mir die beiden Protagonisten sehr flach. Ich konnte mich nicht in sie einfühlen.


Es ist schwierig, über das Thema zu schreiben, ohne zu spoilern. Aber ich werde es trotzdem versuchen. Ich finde es schade, dass aus der Problematik solch ein Geheimnis gemacht wird und es nicht eindeutig im Klappentext benannt wird. So erreicht man, meiner Meinung nach, nicht die Leute, die dieses Buch wirklich brauchen, um sich dort drin wieder zu finden, sich verstanden zu fühlen und vielleicht auch Hoffnung zu entwickeln.
Ich kann verstehen, aus welchem Gründen die Problematik verheimlicht wurde. Zum einen vermutlich aus dem Grund, der Geschichte nicht die Spannung zu nehmen und um das Buch nicht von vornherein in eine Schublade zu stecken. So lesen vielleicht auch Leute das Buch, die es sonst nie gelesen hätten und entwickeln Toleranz oder zumindest Akzeptanz.
Wie das immer so ist, mit den Labeln. Der eine mag sie, der andere nicht. In diesem Fall hätte ich es wichtig gefunden, das Buch klar zu labeln, um eben zu gewährleisten auch die Betroffenen zu erreichen... Nun kann man vielleicht sagen, dass die Covergestaltung und der Titel genug subtiler Hinweis sind. Ich denke aber auch, dass nicht jeder Leser oder Leserin dem Cover so viel tiefere Bedeutung zumisst. 


Leider fand ich dieses Buch von Laura Kneidl nicht so stark wie "Berühre mich. Nicht." und "Verliere mich. Nicht.". Was für mich nicht an der Thematik, sondern vor allem an der Vorhersehbarkeit der Handlung und der Flachheit der Charaktere lag. Das Thema des Buches finde ich ungemein wichtig und ich finde es toll, dass Laura Kneidl das Thema in einen Young Adult Roman integriert hat.

Mein Eindruck vom Schreibstil:


Der Schreibstil von Laura war wie immer flüssig, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte.

Mein Abschlussfazit:

Ein Buch, das ganz leise, still und heimlich für Akzeptanz und Toleranz kämpfen möchte. Meiner Meinung nach leider ein wenig zu leise...




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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Meine liebste Lesefreundin Lisa von Love and Live hatte mir das Buch zu meinem letzten Geburtstag geschenkt. Bisher habe ich nur die Young Adult Romane von Laura Kneidl gelesen, dies ist mein erstes Fantasy Werk von ihr.

Handlungsüberblick:

Der Leser taucht ein in eine magische Welt, und erkundet sie aus verschiedensten Perspektiven durch die wechselnden Erzählstimmen. Innerhalb dieser Welt gibt es Thobria (das sterbliche Land), Melidrian (das magische Land) und das Niemandsland als Grenze zwischen den beiden Ländern. Das magische Land unterteilt sich in den Königshof der Unseelie, dem die magischen Elemente Wasser und Erde angehören, und den Königshof der Seelie, dem die magischen Elemente Feuer und Luft zugeordnet sind. Wir begleiten die menschliche Freya auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder und Thronfolger Talon. Wir erleben die Kämpferin Ceylan dabei sich als Wächterin für das Niemandsland zu beweisen und den Prinzen Kheeran der Unseelie, der alles andere als König werden will. Außerdem bereisen wir die Welt aus der Perspektive von Weylin, dem Blutsklaven der Königin der Seelie, der für seine Königin einen ganz besonderen Auftrag ausführen soll…

Mein Bucheindruck:

Das Cover ist der Wahnsinn. Die Sandkörner der Sanduhr heben sich von dem Bucheinband ab und sind sogar fühlbar. Ich mag die Farbkombination aus dem schwarzen Sand und dem Hellblau sehr gerne. Nach der Lektüre des Buches erschließt sich auch, warum gerade eine Sanduhr für das Cover gewählt wurde. Ich finde es immer klasse, wenn Gegenstände aus dem Buch im Cover wieder aufgegriffen werden. So ist es auch hier.

Mein Leseeindruck:

Eigentlich tu ich mich sonst immer sehr schwer mit dem Einstieg in Fantasybücher. Doch bei diesem Buch war ich direkt bei den ersten Seiten mit dabei. Die Geschichte und vor allem Lauras Erzählstil fesselten mich.

Erst war ich etwas skeptisch, ob es Laura ebenso gut gelingen würde Fantasy zu schreiben, wie Young Adult doch nun kann ich sagen: Sie hat mich völlig überzeugt und ich fiebere dem zweiten Band entgegen. Das Buch endet übrigens mit einem bombastischen Cliff-Hanger, der das Warten auf die Fortsetzung vermutlich unerträglich machen wird…

Die Figuren sind sehr facetten- und deteilreich gestaltet, sodass sie mir greifbar und authentisch erschienen. Natürlich hatte ich trotzdem meine Lieblingscharaktere. Besonders angetan war ich von den beiden starken Frauenfiguren Ceylan und Freya. Daran begeisterte mich am meisten, dass das Thema Feminismus hier ganz beiläufig und ohne viel Aufhebens mit in das Buch eingeflochten wurde. Ebenso verfuhr Laura Kneidl mit dem Thema Homosexualität, das ganz feinfühlig die Erzählwelt durchdrang. Eine Welt, die dadurch durch und durch zeitgemäß wirkt und trotzdem mit Charme des Vergangenen aufwarten kann. Ich war hin und weg!

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Besonders gut gefallen hat mir der dynamische Perspektivwechsel mit kurzen Kapiteln: Dadurch lernte man die Welt schnell aus verschiedenen Blickwinkeln kennen.

Auch Lauras Art die Figuren und Schauplätze zu beschreiben ist einfach wundervoll. Ich könnte mir richtig gut eine Kinoverfilmung der Reihe vorstellen, so plastisch standen mir manchmal die Charaktere und Orte vor Augen. Einfach wunderbar.

Mein Abschlussfazit:

Laura Kneidl hat mich mit diesem Buch 100 prozentig überzeugt. Das Buch war bisher mein Lesehighlight 2019! Ihr Lieben, lest es!!!!


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Im Januar konnte ich noch ein Buch von meiner #18für2018 Liste streichen! Überraschend durfte ich "Verliere mich. Nicht" von Laura Kneidl bei der Lesejury vorab als Manuskript lesen! Und was soll ich sagen: Das Buch wurde direkt zum Herzbuch 2018! ღ
Lest selbst:


Klappentext:

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Mein Bucheindruck:


Ich liebe das Buchcover! Es passt super zum ersten Band, die zwei harmonieren unheimlich gut nebeneinander im Bücherregal! ;) Außerdem sind Mintgrün und Türkis meine absoluten Lieblingsfarben! ღ

Mein Leseeindruck:


Nachdem Band Eins mit einem absoluten Cliff-Hanger geendet hat, wollte ich unbedingt Band Zwei lesen! Ooooooh, wie sehr es in mir kribbelte, weiterlesen zu können!
Und nun kann ich sagen: Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Ich fangirle das Buch absolut!!! :D
Mona Kasten sagte über „Verliere mich. Nicht“: „Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen.“. Da kann ich nur zustimmen!

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Der Schreibstil von Laura Kneidl sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen! Ich bin sonst schon eine sehr schnelle Leserin, aber das übertraf ALLES! Die Spannung hielt bis zum Schluss an und ließ mich bei jeder Zeile mit Sage und Luca mit fiebern!
Schon auf der ersten Seite konnte ich mich unheimlich gut in Sage hineinversetzen und ihre Trauer nachfühlen. Das was, was sie zu verkraften hat, ist wirklich heftig. Die Verzweiflung schwappte richtiggehend auf mich über! Es ist unglaublich, wie Laura Kneidl es schafft, den Leser so in das Geschehen hineinzuziehen! Sages Ängste, Gefühle, Sorgen und Gedanken werden so intensiv beschrieben, dass ich fast meinte, selbst diese schrecklichen Dinge zu durchleben. All diese Gefühle erschienen mir so real, so greifbar! Ich war völlig in der Handlung gefangen und sah die Welt durch Sages Augen! Das Buch ging mir unheimlich nahe und nachdem ich die Lektüre beendet hatte, fiel es mir zunächst schwer wieder in meiner Welt anzukommen.

Die Geschichten der Nebencharaktere sind ebenso interessant! Super ist auch, dass in dem Buch auch Pansexualität und Homosexualität eingeflochten wurden! ღ

Nach der Lektüre spukten mir Sage, Luca, April und Connor noch lange im Kopf herum! Das liegt vor allem auch am Ende der Geschichte. Das Ende war harmonisch und versöhnlich! Und hat auf irgendeine Art auch meine Erwartungen erfüllt, da ich die ganze Zeit mit Luca und Sage mitgelitten und die Daumen für sie gedrückt habe! Ich bin super erleichtert, dass sich Sage und Luca so toll zusammen weiterentwickeln konnten! Trotzdem blieben noch einige Handlungsstränge lose, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass sie am Ende mit verflochten worden wären. So sitze ich nun etwas ratlos und weiterhin neugierig hier und überlege, wie es wohl mit den Geschichten der Nebencharaktere weitergehen könnte. Diese Geschichte und ihre wunderbaren Charaktere werden mich wohl so schnell nicht loslassen! Ich hoffe so sehr, dass diese Lücken in der Erzählung noch mit einem weiteren Band, vielleicht aus Connors Perspektive, geschlossen werden…

Meine Lieblingsszene:


Ein bisschen Spoiler muss jetzt sein: Meine absolute Lieblingsszene war die Marshmallow-Stromausfall-Nacht! Laura Kneidl hat dort eine wunderbare Atmosphäre geschaffen! Der dramatische Stromausfall, das Kerzenlicht, das eine geheimnisvolle Stimmung schuf und dann die Nähe zwischen Sage und Luca! Einfach der Wahnsinn! Die Szene lag so greifbar vor mir! Ich konnte mich unheimlich gut in Sage und ihre innere Zerrissenheit einfühlen! WOW!

Mein Abschlussfazit:


Alles in allem hat mich die Lektüre sehr fasziniert und bewegt, weil ich so tief in die Handlung eintauchen konnte und mich so unheimlich gut in Sage einfühlen konnte. Die Lektüre ging wirklich unter die Haut! Ein Höhepunkt des Buches war für mich auf jeden Fall die Marshmallow-Stromausfall-Szene! ღ
Ich werde das Buch (bzw. die Reihe) auf jeden Fall weiterempfehlen! "Verliere mich. Nicht." ist für mich jetzt schon eines meiner Lesehighlights 2018! Achtung: Suchtgefahr! ;)
Abschließend möchte ich unbedingt noch etwas loswerden:
ICH BIN ABSOLUTER LAURA KNEIDL FAN!



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GROSSSTADTHELDIN


Buchbloggerin • Autorin • Model

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GROSSSTADTHELDIN.liest@web.de
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Diese Bücher lese ich gerade:



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Bisher mag ich die beste Freundinnen-Beziehung sehr gerne.





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Catcht mich leider noch nicht so richtig.

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